Wenn Kommunikation ins Stocken gerät

Logopäden tragen tagtäglich dazu bei, dass Menschen mit Sprachfehlern sich leichter artikulieren können und weniger Beschwerden beim Sprechen und Schlucken haben. Das KUCK-Magazin hat sich daher die Geschichte der Sprachheilkunde, der sogenannten Logopädie, einmal näher angeschaut ...

© Alberto_Patron / stock.adobe.com
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Kommunikation ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit – ob in digitaler Form, geschrieben auf Papier oder aber mittels unserer Sprache genutzt, wird sie meist zur eher unbeachteten Nebensache. Ins Bewusstsein rückt sie erst, wenn sie einmal fehlschlägt, etwa dann, wenn Mann und Frau ganz klassisch „aneinander vorbeireden“. Oder aber auch in dem Fall, dass ein Laut nicht richtig artikuliert werden kann, beispielsweise wenn ein Jugendlicher stottert, ein Kind von „tommen“ spricht und „kommen“ meint, oder ein Erwachsener nach einem Schlaganfall nach Worten sucht. Dann schlägt auch die Stunde der Logopäden.

Die Logopädie selbst ist in Deutschland eine noch vergleichsweise junge Disziplin, innerhalb derer Störungen beim Sprechen ebenso behandelt werden wie solche beim Schlucken. Stimm- und Sprachstörungen gehören genauso zum Aufgabengebiet wie Probleme bezogen auf den Redefluss oder im Rahmen von Lese- und Rechtschreibschwächen. Doch auch wenn das Gehör Probleme macht, können logopädische Behandlungsmöglichkeiten anschlagen.

© andreaobzerova / stock.adobe.com
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Der lange Weg von den ersten Schritten ...

Dabei ist die Logopädie in Deutschland selbst erst vor gut einem halben Jahrhundert ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt, auch wenn die aus dem Altgriechischen stammende Bezeichnung zunächst anderes vermuten lässt. „Lógos“ bedeutet dabei „Wort“, „paideuein“ steht für „erziehen“ – ein durchaus passender Begriff, blickt man auf die Geschichte der Logopädie in Deutschland zurück.

Erste Schritte wurden hierbei im Jahre 1887 gegangen, als sich in Potsdam 115 angehende „Sprachheilkundler“ zu einer fünfjährigen Ausbildung einfanden und so zu Pionieren auf diesem Gebiet wurden. Ein weiterer Vorstoß konnte vier Jahre später im unweit entfernten Berlin mit der Eröffnung der Ambulanz für Sprachkranke gemacht werden. Hierbei lag der Therapieschwerpunkt noch auf jungen Patienten im Kindesalter, die im Rahmen von drei- bis viermonatigen Kursen behandelt wurden. Nichtsdestotrotz mussten mehr als drei Jahrzehnte vergehen, ehe die Logopädie als medizinische Disziplin anerkannt wurde ...

Neugierig geworden? Dies ist ein Ausschnitt aus einem Beitrag des KUCK-Magazins Ausgabe 54. Der vollständige Artikel kann hier angeschaut oder direkt heruntergeladen werden.

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